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Einplatinencomputer Test und Vergleich

Konzept und Ausstattung vom Einplatinencomputer

Einplatinencomputer Test - Kompakt Computer AIO im TestBei einem Einplatinencomputer ist die gesamte Elektronik eines Computers auf einer einzelnen Platine untergebracht. Hierzu gehören bei einem typischen Modell neben dem Prozessor, dem Arbeitspeicher und der Grafikeinheit auch USB– und Netzwerk-Anschlüsse und (eventuell, je nach Modell vorhandene) Wifi-Adapter. Auch der Anschluss für die Hauptdatenträger ist bei einem Einplatinencomputer üblicherweise mit auf der Hauptplatine integriert. Hierbei handelt es sich häufig um eine SD– oder MicroSD-Karte, die anstelle einer Festplatte oder SSD genutzt wird. Der Monitor wird in den meisten Fällen über einen DVI- oder einen vergleichbaren Grafikanschluss angeschlossen. Nach der Konfiguration können Einplatinencomputer aber grundsätzlich auch „headless“, also ohne angeschlossenen Bildschirm, betrieben werden. Durch die kompakte Bauweise und die verwendete Technologie sind diese Rechner oft sehr sparsam im Energieverbrauch. So reicht für den Betrieb eines Raspberry Pi 3 bereits ein passendes Micro-USB-Netzteil mit 5V und bis zu 2,5 A aus.

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Was kann ein Einplatinencomputer und wofür eignet sich ein Einplatinencomputer?

Je nach Preisklasse und Größe eignen sich Einplatinen-Computer für verschiedene Szenarien. So lassen Sie sich etwa als Autocomputer oder Multimedia-Player im Wohnzimmer einsetzen. Besonders attraktiv sind in dieser Hinsicht Modelle, die passiv gekühlt werden und daher während des Betriebs keine Lüftergeräusche von sich geben. Auch für den Einsatz in der Audioproduktion zur Vorverarbeitung von Kamerabildern in der Videoproduktion können solche Geräte interessant sein. Gerade im letzteren Bereich ist dann allerdings auf eine sinnvolle Leistungsdimensionierung des verwendeten Rechnersystems zu achten. Natürlich darf man von diesen kleinen, oft nur scheckkartengroßen Rechnern nicht die Rechenleistung eines aktuellen Desktop-Rechners für mehrere tausend Euro erwarten. Aber in vielen Bereichen, und dazu zählt durchaus auch das Multimedia-Center fürs Wohnzimmer, ist eine solche Rechenleistung auch gar nicht notwendig. Als kleiner Surf-PC oder zum spontanen Arbeiten am Fernseher im Wohnzimmer eignet sich ein solcher Kleinstrechner ebenfalls.

Welche Arten Einplatinencomputer gibt es?

Bei den Einplatinencomputern sind verschiedene Prozessortechnologien verfügbar. Während die Geräte der Raspberry-Pi-Reihe zur Zeit auf ARM-Prozessoren setzen, gibt es auch Modelle, die die x86-Technologie unterstützen. Dies bietet einen Vorteil bei dem Betrieb bestimmter Applikationen, die ausschließlich für den einen oder den anderen Prozessortyp verfügbar sind.

Diverse Hersteller, diverse Mini Rechner

Einer zurzeit bekanntesten Einplatinencomputer ist der Raspberry Pi in den Versionen 1-3. Dieser überzeugt neben seiner kompakten Größe auch mit sehr geringen Anschaffungskosten und (beim Rasperry Pi 2 bzw. 3) Mehrkernprozessoren mit einem guten Preis-Leistungsverhältnis. Auch wenn der Raspberry Pi zu den zurzeit beliebtesten Geräte im privaten Bereich gehört, kann es sich durchaus lohnen, auch einmal einen Blick auf die Produkte anderer Hersteller wie etwa den Odroid von Hardkernel oder den BananaPi von LeMaker zu richten. Hier sind zum Teil bereits Modelle mit bis zu acht Prozessorkernen und 2GB RAM erhältlich. Ein Test der verschiedenen Geräte auf Herz und Nieren sorgt auf dem vielfältigen Markt wieder für eine bessere Übersicht. In den Testberichten bzw. dem Vergleich zwischen verschiedenen Einplatinencomputern offenbaren sich deren jeweilige Stärken und Schwächen.

Worauf sollte man beim Kauf einen Einplatinencomputers achten?

Viele Einplatinencomputer werden standardmäßig mit einem auf Linux basierenden Betriebssystem betrieben. Falls man ein solches Betriebssystem also nicht einsetzen möchte, sollte man darauf achten, dass der Einplatinencomputer mit einem Windows-Derivat bzw. dem individuell gewünschten OS genutzt werden kann. Für ausgiebige Multimedia-Anwendungen und ähnlich speicherintensive Projekte wird außerdem häufig mehr Speicherplatz benötigt, als ihn eine SD-Karte zur Verfügung stellt. In solchen Fällen empfiehlt sich meist der Anschluss einer externen Festplatte oder SSD bzw. die Nutzung eines eventuell vorhandenen SATA-Anschlusses. So können auch größere Mengen an Videodateien oder anderen Multimediainhalten mit dem Einplatinencomputer genutzt werden.

Beim Einsatz in der Audioproduktion sollten vom Einplatinencomputer natürlich möglichst keine Störgeräusche in der angeschlossenen Audiohardware verursacht werden. Dies lässt sich häufig mit dem Studium von Erfahrungsberichten anderer Nutzer bereits vor der Anschaffung vermeiden bzw. eventuell auch durch die Nutzung einer hochwertigen Stromversorgung beheben. Wer auf dem kleinen Rechner Applikationen mit höherem Speicherbedarf nutzen möchte, sollte darauf achten, dass genügend RAM bereits im Lieferumfang enthalten ist. Die meisten Geräte lassen sich nämlich im Nachhinein nicht mehr (mit vertretbarem Aufwand) mit einer Speichererweiterung ausstatten.

Wer auch einmal das eine oder andere 3D-Spiel auf dem heimischen Fernseher betreiben möchte, der sollte darüber hinaus darauf achten, dass der interne Grafikchipsatz wenigstens über eine einfach Hardwarebeschleunigung verfügt.
Außerdem sollten die verwendete Speicherlösung (z.B. MicroSD-Karte) und Netzteil natürlich passend zum jeweiligen Gerät gewählt werden. Wer das Betriebssystem nicht selbst installieren möchte, kann häufig auf besonders nutzerfreundliche Lösungen oder sogar Vorinstallationen zurückgreifen.

Einplatinencomputer – Vergleichstabelle



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Einplatinencomputer Vergleich und Test
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